Implantierbare Herzmonitore für die Diagnose von Ohnmacht und Vorhofflimmern

Manche Ursachen für eine plötzliche Ohnmacht (Synkopen) sind harmlos oder können durch einfache Änderungen der Lebensweise behandelt werden. Mitunter können Ohnmachtsanfälle aber auch ernst zu nehmende Ursachen haben. Implantierbare Herzmonitore von Medtronic können die Aktivität Ihres Herzens über einen längeren Zeitraum aufzeichnen. Mit diesen Aufzeichnungen kann Ihr Arzt feststellen, ob Ihre Ohnmacht auf Herzrhythmusstörungen zurückzuführen ist. Implantierbare Herzmonitore können außerdem bei der Diagnostik von Vorhofarrhythmien eingesetzt werden.

Als Ohnmacht oder Synkope bezeichnet man den plötzlichen Verlust des Bewusstseins. Dazu kann es kommen, wenn der Blutdruck abfällt und das Gehirn nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt wird. Bei sporadischen Ohnmachtsanfällen mit unklarer Ursache kann der Arzt einen implantierbaren Herzmonitor einsetzen. Dieses kleine Gerät zeichnet die Aktivität Ihres Herzens auf.Nach einer Ohnmacht kann Ihr Arzt anhand der erfassten Daten feststellen, ob Herzrhythmusstörungen die Ursache sind.

Auch bei Vorhofarrhythmien (zum Beispiel Vorhofflimmern) kann der implantierbare Herzmonitor zum Einsatz kommen. Bei Vorhofarrhythmien kommt es zu einer starken Erhöhung der Herzfrequenz im Vorhof, entweder chronisch oder anfallsartig. Das Herz verliert seinen normalen Rhythmus, denn der obere Teil des Herzens, die Vorhöfe (Atrium), schlägt schneller und unregelmäßiger als der untere. Symptome sind Herzrasen, Herzklopfen, Müdigkeit, Schwächegefühl, Atemnot und Angstzustände. Manche Patienten spüren allerdings gar keine Symptome. Bei unbehandelten Vorhofarrhythmien steigt das Schlaganfallrisiko. Deshalb ist wichtig, zum Beispiel Vorhofflimmern genau zu diagnostizieren. Der Herzmonitor kann Ihren Herzrhythmus bis zu drei Jahre lang überwachen.


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Letzte Aktualisierung: 17-02-2014

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