Neurostimulationssysteme bei chronischen Schmerzen
SureScan Systeme

Vectris Stabelektroden für Neurostimulationssysteme bei chronischen Schmerzen

(SureScan MRI - zugelassen für Ganzkörper-MRT)

Hinweis: Die Kombination von SureScan Neurostimulationssystemen mit anderen Elektroden ist möglich, führt aber zu einer Einschränkung der MRT-Fähigkeit auf Kopf-MRTs unter Nebenbedingungen.

Vectris Stabelektroden

Medtronic bietet verschiedene Ganzkörper-MRT zugelassene Stabelektroden zur Rückenmarkstimulation mit den für die individuelle Feinabstimmung der Stimulationsmuster erforderlichen Stimulationspolkonfigurationen (Länge und Abstand) an

 

Technische Daten 

     Modell 977A2Modell 977A1
    ru-percutaneous-keyru-percutaneous-3778ru-percutaneous-3776
STIMULATIONSPOLE
Anzahl    88
Länge (mm)    33
Oberfläche je Stimulationspol (mm2)    1212
Stimulationspolabstand: Kante zu Kante (mm)    41,5
Stimulationspolabstand: Mitte zu Mitte (mm)    74,5
Array-Länge (mm)     5234,5
ELEKTRODE
Länge (cm)    60
75
90
60
75
90
Durchmesser (mm)    1,31,3

Die Abbildungen entsprechen nicht der Originalgröße. Größenangaben entnehmen Sie bitte der o. a. Tabelle mit den Spezifikationen. Weitere technische Informationen entnehmen Sie bitte dem zugehörigen Produkthandbuch.

 

Elektroden

Stabelektroden können einzeln oder paarweise platziert und programmiert werden und damit einfache oder komplexe Stimulationspolmuster bilden.

Vectris-Elektroden reichen bei epiduraler Positionierung über ca. zwei Wirbeletagen und tragen so zu einer optimalen Abdeckung des Schmerzbereichs bei. Sie ermöglichen zudem eine elektronische „Repositionierung“, mit der durch vertikale Bewegungen der Elektrode hervorgerufene Veränderungen des Stimulationsbereichs kompensiert werden können. 

Die TargetStim® Programmier-Tools ermöglichen einen gleitenden Übergang zwischen verschiedenen Stimulationspolkonfigurationen und damit eine schnelle und individuell anpassbare Verlagerung des Stimulationsbereichs.

Zur Erhaltung der Ganzkörper-MRT-Zulassung werden Vectris-Elektroden ohne Verlängerung an den SureScan MRI-Neurostimulator angeschlossen.

 

Nebenwirkungen - Übersicht

Die Implantation eines Systems zur Stimulation des Rückenmarks ist mit Risiken verbunden,die denen anderer spinaler Eingriffe ähnlich sind. Neben den normalen Operationsrisiken bestehen bei der Implantation und dem Einsatz eines Neurostimulationssystems u. a. die folgenden Risiken:

  • Allergische Reaktion oder Immunabwehrreaktion auf die implantierten Materialien
  • Infektion
  • Erosion der Elektrode, der Verlängerung oder des Neurostimulators durch die Haut oder Migration
  • Liquoraustritt
  • Ein Verlust der Schmerzlinderung kann den zugrundeliegenden Schmerzzustand des Patienten zurückkehren lassen
  • Für Patienten, die mit Antikoagulanzien behandelt werden, besteht unter Umständen ein erhöhtes Risiko postoperativer Komplikationen (z. B. Hämatombildungen, die zu Lähmungen führen können)
  • Persistierende Schmerzen an der Implantationsstelle des Neurostimulators
  • Bei der Platzierung der epiduralen Elektrodenverlängerung handelt es sich um einen operativen Eingriff, bei dem für den Patienten das Risiko einer Epiduralblutung,Hämatombildung oder Lähmung besteht
  • Radikuläre Stimulation der Brustwand
  • Serom- oder Hämatombildung an der Implantationsstelle des Neurostimulators
  • Veränderungen der Stimulation, die möglicherweise mit zellulären Veränderungen im Bereich der Stimulationspole, mit Verlagerungen der Stimulationspole, mit gelockerten elektrischen Kontakte oder mit einem Bruch von Elektrode oder Verlängerung zusammenhängen, die von manchen Patienten als unangenehme Stimulation (Zuck- und Schlagempfindungen) geschildert wurden
 

Vollständige Informationen zu Indikationen, Kontraindikationen, Risiken und Nebenwirkungen finden Sie in den zugehörigen Handbüchern "Informationen für verordnende Ärzte" und im "Indikationsblatt"  sowie den produktzugehörigen Implantationshandbüchern.

Letzte Aktualisierung: 10-07-2013

Wichtige Erkenntnisse zur Tiefen Hirnstimulation bei Parkinson

Die EarlyStim-Studie zeigt, dass STN-DBS die Lebensqualität in einem früheren Stadium der Erkrankung verbessern kann. Zur Studie steht jetzt ein MedLearning-Training zur Verfügung, für das auch CME-Punkte vergeben werden.

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