Die Platzierung der Elektroden sowie die Implantation der Verlängerungen und des Neurostimulators erfolgen bei Zwangserkrankung in Vollnarkose - anders als bei der Implantation des Systems bei Bewegungsstörungen. Ihr Arzt kann Ihnen sämtliche Fragen zur Operation beantworten.
Die Lage des Neurostimulators im Körper
Ausführliche Informationen zum Neurostimulator und den übrigen Teilen des Systems für die Tiefe Hirnstimulation finden Sie hier.
Das System für die Tiefe Hirnstimulation wird von einem erfahrenen Neurochirurgen unter dreidimensionaler Bildgebung mit einer MRT (Magnetresonanztomographie) und/ oder einer CRT (Computertomographie) implantiert. Mit dieser Bildtechnik wird das Gehirn dargestellt und die für die Stimulation optimale Position der Elektrode bestimmt. Die Elektroden implantiert der Chirurg unter Röntgenkontrolle im Gehirn. Anschließend werden die Verlängerungen und der Neurostimulator implantiert.
Die Dauer des Eingriffs und der hier beschriebene Ablauf können je nach Patient unterschiedlich sein.
Nachdem sich Ihr Körper von der Operation erholt hat, programmiert der Arzt den Neurostimulator - in der Regel vier Wochen nach der Implantation. Der Neurostimulator gibt nun elektrische Impulse ab, um Ihre Zwangserkrankung zu behandeln. Programmiert wird über eine Funkverbindung zwischen Neurostimulator und Arzt-Programmiergerät.
Je nachdem, wie die Tiefe Hirnstimulation bei Ihnen wirkt, werden die Einstellungen (Stimulationsparameter) später noch einmal angepasst.
Die Informationen auf dieser Webseite ersetzen nicht das persönliche Gespräch mit Ihrem Arzt. Wenden Sie sich also für Informationen zu Diagnose und Behandlung immer auch an Ihren Arzt.