Der Herzmonitor überwacht Ihren Herzrhythmus und zeichnet Unregelmäßigkeiten auf. Die Daten helfen dem Arzt herauszufinden, ob Sie unter Vorhof-Arrhythmien (Herzrhythmusstörungen im Vorhof) leiden und ob die Behandlung des Vorhofflimmerns erfolgreich verlaufen ist.
Ihr Arzt vereinbart mit Ihnen eine mehrwöchige Schonphase. In dieser Zeit heilt Ihre Operationswunde und Sie spüren den Herzmonitor kaum noch. Danach können Sie sich wie gewohnt im Alltag bewegen und Sport treiben, ohne das Gerät zu beschädigen. Vermeiden Sie jedoch Risikosportarten, bei denen Sie leicht fallen oder Schläge auf die Brust erhalten, wie zum Beispiel bei Kampfsportarten. Die Nachsorgeuntersuchungen finden alle drei bis sechs Monate statt. Hier werden die Ergebnisse Ihres Herzmonitors überprüft.
Es ist wichtig, dass das Gerät keine Signale von elektromagnetischen Störquellen aufzeichnet. Diese Störquellen bedeuten zwar keine Gefahr für Träger eines Herzmonitors, können aber die Aufzeichnungsergebnisse beeinträchtigen.
Elektrische Geräte oder in Ihrer Umgebung erzeugte elektromagnetische Felder bedeuten keine Gefahr, können die Qualität der Herzrhythmus-Aufzeichnung beeinflussen. Der Herzmonitor ist gegen viele elektrische Signale abgeschirmt. Jedoch können sehr starke elektromagnetische Felder die EKGs stören und die Aufzeichnungen vorübergehend beeinträchtigen.
Es gibt viele elektrische Geräte, die keine Auswirkungen auf Ihren Herzmonitor haben. Sie können zum Beispiel ohne Bedenken schnurlose Telefone, Waschmaschinen, Mikrowellen, Toaster, Fernseher, Computer, Laptops und Stereoanlagen verwenden. Geräte mit etwas stärkeren Magnetfeldern beeinflussen den Herzmonitor nicht: zum Beispiel Lautsprecherboxen, größere Kopfhörer, Magnetmatten, Magnetbausteine bei Kinderspielzeug und Magnetnamensschilder.
Etwa 15 cm zum Herzmonitor:
Einen Sicherheitsabstand von rund 30 cm sollten Sie einhalten bei:
Bitte lesen Sie sich vor dem Gebrauch eines neuen Gerätes die Herstellerhinweise intensiv durch. Wenn sie einen Hinweis enthalten, dass diese Geräte für Herzschrittmacher-Träger ungeeignet sind, sollten Sie sie auch mit einem Herzmonitor nicht verwenden. Dies u.a. für Heizdecken und Heizkissen, Körperfettwaagen, TENS-Geräte und Bioresonanzsysteme.
Wenn Sie in Industrieanlagen, in der Nähe von großen Generatoren und Kraftwerken oder an Induktionsöfen zu industriellen Zwecken arbeiten, sollten Sie mit dem Sicherheitsbeauftragten Ihres Unternehmens sowie mit Ihrem Arzt über mögliche Risiken sprechen.
Vor Ihrer Reise sollten Sie mit Ihrem Arzt klären, ob und wie Sie Ihre Erkrankung und der Herzmonitor Sie in Ihrem Urlaub einschränken könnte. Informieren Sie sich umfassend über Notdienste, Herzzentren und Ärzte vor Ort, um für einen Notfall gerüstet zu sein. Um einen möglichen Alarm in der Sicherheitsschleuse des Flughafens entgegenzuwirken, weisen Sie sich am besten zuvor beim Personal als Herzmonitor-Träger aus. Die Sicherheitskräfte werden dann keine elektrischen Handdetektoren im Bereich des Herzmonitors einsetzen.
Informationen zu internationalen Nachsorgezentren finden Sie auf unserer Webseite www.medtronic.com/traveling.
Informieren Sie vor jeder medizinischen Untersuchung den Arzt, Rettungsdienst oder Medizintechniker über Ihren implantierten Herzmonitor.
Viele Patienten fühlen sich durch die häufigen Arzttermine in der Lebensqualität und Ihrer persönlichen Freiheit eingeschränkt. Durch die Fernnachsorge mit dem CareLink Netzwerk ist es jedoch möglich, den Herzmonitor auch außerhalb der Arztpraxis nachzusorgen. Dabei vernetzt das Medtronic CareLink® Netzwerk Arzt und Patient ort- und zeitunabhängig miteinander. Ihr Arzt weiß, ob sich eine Fernnachsorge für Sie eignet. Ist dies der Fall, dann vereinbaren Sie mit ihm feste Termine, an denen Sie Ihre Daten über den Patientenmonitor zum Arzt senden. Die Informationen werden über eine Telefonleitung in die Praxis verschickt, wo sie der Arzt über eine sichere und Kennwort geschützte Webseite abruft.
Im Fall der Fälle: Kommt es zu einem Notfall, können Sie mit Hilfe des Medtronic CareLink Netzwerks wichtige Informationen in wenigen Minuten versenden. Ihr Arzt kann mit diesen Daten entsprechend rasch auf einen Notfall reagieren. Weitere Informationen zum CareLink Netzwerk finden Sie hier.
Die Informationen auf dieser Webseite ersetzen nicht das persönliche Gespräch mit Ihrem Arzt. Wenden Sie sich also für Informationen zu Diagnose und Behandlung immer auch an Ihren Arzt.