Einige Patienten verspüren bei Rhythmusstörungen im Vorhof Herzrasen oder Schwindel, andere bemerken den Anfall überhaupt nicht. Ob Sie tatsächlich unter einer Herzrhythmusstörung leiden, kann nur Ihr Arzt mit einem EKG während des Anfalls herausfinden. Externe EKG-Geräte zeichnen nur einen Ausschnitt des Herzrhythmus von 24 Stunden bis vier Wochen auf. Nicht immer tritt eine Vorhof-Arrhythmie in dieser Zeit auf. Aus diesem Grund kann Ihnen der Arzt einen implantierbaren Herzmonitor vorschlagen, der bis zu drei Jahre lang Ihren Herzrhythmus aufzeichnet.
Bei der Entscheidung für einen Herzmonitor können folgende Fragen eine Rolle spielen:
Vergrößern – Ein implantierbarer Herzmonitor wird im oberen Brustbereich unter der Haut eingesetzt.
Die Implantation eines Herzmonitors ist ein Routineeingriff. Der Herzmonitor ist daumengroß und ungefähr 17 Gramm leicht.Das Gerät wird unter die Haut geschoben, meist auf der linken Brustseite. Bevorzugen Sie aus kosmetischen Gründen eine andere Stelle, dann besprechen Sie dies mit Ihrem Arzt. Die entsprechende Hautregion wird örtlich betäubt, ein etwa zwei Zentimeter kleiner Schnitt vorgenommen und der Herzmonitor eingesetzt.
Der Herzmonitor kann Ihnen ein Gefühl der Sicherheit geben, da er unregelmäßige Herzschläge sofort erkennt und aufzeichnet. Wahrscheinlich benötigen Sie eine gewisse Zeit, bis Sie sich an das Gerät gewöhnt haben. In den ersten Tagen sollten Sie sich schonen und die Hinweise Ihres Arztes beachten. Solche Hinweise können sein:
Die Implantation eines Herzmonitors ist ein einfacher Eingriff. Doch jede Operation birgt auch gewisse Risiken. Der Herzmonitor wird direkt unter der Haut eingesetzt. Deshalb besteht ein geringes Risiko, dass sich die Stelle infiziert, sich das Gerät verschiebt oder durch die Haut wieder austritt. Sehr selten reagieren Patienten allergisch auf die Materialien des Herzmonitors. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie Bedenken oder Fragen haben.
Die Informationen auf dieser Webseite ersetzen nicht das persönliche Gespräch mit Ihrem Arzt. Wenden Sie sich also für Informationen zu Diagnose und Behandlung immer auch an Ihren Arzt.