Wenn andere Behandlungsmethoden nicht zum gewünschten Erfolg führen oder mit nicht tolerierbaren Nebenwirkungen verbunden sind, kann die sakrale Neuromodulation die Symptome Ihrer überaktiven Blase möglicherweise lindern.
Bei der sakralen Neuromodulation handelt es sich um eine reversible Therapie, die jederzeit unterbrochen werden kann. Viele mit einem Blasenschrittmacher behandelte Patienten berichteten von positiven Ergebnissen:
Sie können gemeinsam mit Ihrem Arzt die sakrale Nervenstimulation testweise ausprobieren, ohne vorab eine verbindliche Entscheidung für diese Behandlungsmethode treffen zu müssen.
Für die Teststimulation wird ein dünner Draht in Ihren Rücken eingeführt und an einen kleinen, am Gürtel zu tragenden externen Stimulator angeschlossen. Der externe Stimulator gibt über den dünnen Draht schwache elektrische Impulse an die Sakralnerven ab. Diese Impulse können Ihre normale Blasenfunktion wiederherstellen. Die Teststimulation dauert typischerweise etwa drei bis sieben Tage.
Wie bei jeder medizinischen Behandlung können auch bei der sakralen Neuromodulation gewisse unerwünschte Ereignisse auftreten:
In den meisten Fällen können diese Probleme behoben werden. Informieren Sie daher Ihren Arzt, wenn die genannten oder andere unerwünschten Ereignisse auftreten sollten.
Die Informationen auf dieser Webseite ersetzen nicht das persönliche Gespräch mit Ihrem Arzt. Wenden Sie sich also für Informationen zu Diagnose und Behandlung immer auch an Ihren Arzt.