Die sakrale Neuromodulation (Interstim-Therapie)

Die sakrale Neuromodulation kann eine wirksame Alternative für Sie sein, wenn andere Behandlungsarten Ihnen nicht helfen konnten. Diese Medtronic-Methode wurde seit 1994 bei weltweit mehr als 175.000 Patienten eingesetzt. Wie funktioniert der Ansatz im Detail?

Beschreibung

Für die InterStim®-Therapie wird zur Stimulation der Sakralnerven mit schwachen elektrischen Impulsen ein Schrittmacher implantiert. Die Sakralnerven kontrollieren die Blase und die an der Harnausscheidung beteiligten Muskeln, aber auch Darm und die Schließmuskeln des Afters. Deshalb wird diese Methode auch bei Stuhlinkontinenz bzw. Darmschwäche eingesetzt (Blasen- oder Darmschrittmacher).

Medtronic hat ein Teststimulationsverfahren entwickelt, mit dessen Hilfe festgestellt werden kann, ob die sakrale Neuromodulation Ihnen Linderung verschafft. Mithilfe einer solchen Teststimulation können Sie und Ihr Arzt diese Methode auf einfache Art und Weise ausprobieren.

Für die Teststimulation wird ein dünner Draht in Ihren Rücken eingeführt und an einen kleinen, am Gürtel zu tragenden externen Stimulator angeschlossen. Der externe Stimulator gibt über den dünnen Draht schwache elektrische Impulse an die Sakralnerven ab. Diese Impulse können eine normale Funktion Ihrer Blase wiederherstellen. Bei entsprechender Vorsicht können Sie während der typischerweise über drei bis sieben Tage laufenden Teststimulation den meisten Ihrer üblichen Aktivitäten nachgehen.
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Unsere Produkte zur Verbesserung der Blasenkontrolle

Bei dem InterStim®-Neurostimulator handelt es sich um einen kleinen implantierten Schrittmacher, der schwache elektrische Impulse an die Sakralnerven abgibt. Dieser Schrittmacher enthält die für die Erzeugung dieser Impulse erforderliche Batterie und Elektronik.

Nutzen und Risiken

Die sakrale Neuromodulation kann die verschiedensten positiven Auswirkungen haben: Befreiung von beschämendem unwillkürlichem Harnabgang, ruhigerer Schlaf ohne häufiges Aufstehen zum Wasserlassen usw. Mögliche Nebenwirkungen sind Schmerzen, Hautirritationen, Infektionen, Geräteprobleme und Elektrodenverschiebung. Bei einer klinischen Studie konnten diese Komplikationen üblicherweise behoben werden.
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Die Informationen auf dieser Webseite ersetzen nicht das persönliche Gespräch mit Ihrem Arzt. Wenden Sie sich also für Informationen zu Diagnose und Behandlung immer auch an Ihren Arzt.

Letzte Aktualisierung: 17-03-2015

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