Auf dieser Seite kann sich Ihr Radiologe über eine MRT (Magnetresonanztomographie, Kernspintomographie) bei Patienten mit einem implantierbaren Herzmonitor informieren - für den Fall, dass bei Ihnen eine solche Untersuchung durchgeführt werden soll. Die Informationen auf dieser Seite richten sich an medizinische Fachkreise.
Der implantierbare Herzmonitor Reveal® MRI ist ein kleines Gerät zur Aufzeichnung eines EKGs. Eingesetzt wird er für die Diagnose und Beobachtung von Herzrhythmusstörungen.
In Größe und Form ähnelt der Herzmonitor einem USB-Stick. Der Herzmonitor wird in einem minimalinvasiven Verfahren meist parasternal (neben dem Brustbein) unter die Haut geschoben. Die aufgezeichneten Daten werden - wie bei Herzschrittmachern und implantierbaren Defibrillatoren - mit einem Programmiergerät abgerufen.
Die Geräte Reveal DX und Reveal XT von Medtronic sind die einzigen implantierbaren Herzmonitore, die eine MRT nicht ausschließen. MRTs bei 1,5 und 3,0 Tesla sind ohne Gefahr für den Patienten möglich.
Beachten Sie, dass durch die bei der MRT entstehenden elektromagnetischen Felder die im Herzmonitor gespeicherten Daten überschrieben werden können. Die gespeicherten Informationen sollten daher vor der MRT gesichert oder ausgedruckt werden.
Weitere Informationen finden Sie in unserem Technical Information Paper (pdf, ca. 130 KB): zur Geräte- und Verfahrensanforderung sowie zur Vor- und Nachbereitung der MRT. Die in dem Technical Information Paper enthaltenen Informationen sind ausschließlich für medizinische Fachkreise gedacht. Allgemeine Informationen zur Funktion des Herzmonitors finden Sie hier.
Weitere ausführliche Informationen finden Sie in den Handbüchern zu den Produkten Reveal DX (pdf, ca. 1 MB) und Reveal XT (pdf, ca. 1,5 MB). Die in den Handbüchern enthaltenen Informationen sind ausschließlich für medizinische Fachkreise gedacht. Allgemeine Informationen zur Funktion des Herzmonitors finden Sie hier.
Weitere Informationen (englisch): www.mrisafety.com
Die Informationen auf dieser Webseite ersetzen nicht das persönliche Gespräch mit Ihrem Arzt. Wenden Sie sich also für Informationen zu Diagnose und Behandlung immer auch an Ihren Arzt.