Implantierbare Herzmonitore der Reveal Familie (Reveal DX, Reveal XT und Reveal LINQ) von Medtronic - Informationen für Ihren Radiologen

Auf dieser Seite kann sich Ihr Radiologe über eine MRT (Magnetresonanztomographie, Kernspintomographie) bei Patienten mit einem implantierbaren Herzmonitor informieren - für den Fall, dass bei Ihnen eine solche Untersuchung durchgeführt werden soll. Die Informationen auf dieser Seite richten sich an medizinische Fachkreise.

Informationen für Radiologen

Der implantierbare Herzmonitor Reveal® MRI ist ein kleines Gerät zur Aufzeichnung eines EKGs. Eingesetzt wird er für die Diagnose und Beobachtung von Herzrhythmusstörungen.

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In Größe und Form ähnelt der Herzmonitor einem USB-Stick. Der Herzmonitor wird in einem minimalinvasiven Verfahren meist parasternal (neben dem Brustbein) unter die Haut geschoben. Die aufgezeichneten Daten werden - wie bei Herzschrittmachern und implantierbaren Defibrillatoren - mit einem Programmiergerät abgerufen.

Die Herzmonitore

Reveal DX und XT:

  • Größe: 62 x 19 x 8 mm
  • Volumen: 9 cc
  • Gewicht: 17 g
  • Laufzeit: 36 Monate

Reveal LINQ

  • Größe: 44,8 x 7,2 x 4,0 mm
  • Volumen: 1,2 cc
  • Gewicht: 2,5 g
  • Laufzeit: 36 Monate

Indikationen

  • ungeklärte, wiederkehrende Synkopen
  • Beobachtung von Vorhofflimmern nach einer Ablation
  • kryptogener Schlaganfall (ein Schlaganfall, bei dem die Ursache noch nicht ermittelt wurde)

MRT bei Patienten mit einem Reveal Herzmonitor

MRTs bei 1,5 und 3,0 Tesla sind bei Patienten mit einem Reveal LINQ, Reveal DX und Reveal XT ohne Gefahr für den Patienten möglich.

Beachten Sie, dass durch die bei der MRT entstehenden elektromagnetischen Felder die im Herzmonitor gespeicherten Daten überschrieben werden können. Die gespeicherten Informationen sollten daher vor der MRT gesichert oder ausgedruckt werden.

Allgemeine Informationen zur Funktion des Herzmonitors finden Sie hier.

Weitere Informationen (englisch): www.mrisafety.com

 

Die Informationen auf dieser Webseite ersetzen nicht das persönliche Gespräch mit Ihrem Arzt. Wenden Sie sich also für Informationen zu Diagnose und Behandlung immer auch an Ihren Arzt.

Letzte Aktualisierung: 19-08-2016

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