Bei der Implantation handelt es sich um einen kleinen Routineeingriff. Dieser dauert in der Regel nur wenige Minuten. Unter örtlicher Betäubung wird der kleine Herzmonitor unter die Haut geschoben. Nach dem Eingriff können Sie üblicherweise sofort wieder Ihren üblichen Aktivitäten nachgehen
Vermutet Ihr Arzt Herzrhythmusstörungen als Ursache für Ihre Ohnmacht, benötigt er ein EKG während eines solchen Anfalls. Meist tritt eine Bewusstlosigkeit nicht gerade dann auf, wenn Sie sich in der Praxis befinden. Auch externe EKG-Geräte, die für mehrere Tage oder Wochen eingesetzt werden können, verpassen oft Ohnmachten, die in größeren Abständen wiederkehren. In diesem Fall kann Ihnen der Arzt einen implantierbaren Herzmonitor vorschlagen. Auch wenn bereits viele Patienten von einem Herzmonitor profitiert haben, führt das Gerät nicht zwingend bei jedem zu den gewünschten Ergebnissen. Ihr Arzt entscheidet gemeinsam mit Ihnen, ob ein implantierbarer Herzmonitor für Sie geeignet ist.
Bei dieser Entscheidung spielen folgende Fragen eine Rolle:
Die Implantation eines Herzmonitors ist normalerweise ein einfacher Eingriff. Der Herzmonitor – etwa so klein wie ein USB-Stick und 17 Gramm leicht – wird meist auf der linken Brustseite unter die Haut geschoben. Andere Stellen, beispielsweise aus kosmetischen Gründen, sind denkbar. Besprechen Sie dies mit Ihrem Arzt. Die entsprechende Stelle wird örtlich betäubt, ein etwa zwei Zentimeter kleiner Schnitt vorgenommen und der Herzmonitor eingesetzt.
Der Herzmonitor kann Ihnen ein Gefühl der Sicherheit geben, da er einen unregelmäßigen Herzschlag sofort erkennt und aufzeichnet. Trotzdem brauchen Sie vielleicht ein paar Tage, bis Sie sich an das Gerät gewöhnt haben.
Möglicherweise gibt Ihnen Ihr Arzt ein paar Hinweise für Ihren Alltag, zum Beispiel:
Das Risiko einer schwerwiegenden Komplikation ist äußerst gering. Wie jede Operation ist jedoch auch die Implantation eines Herzmonitors mit gewissen Risiken verbunden.
Da der Herzmonitor direkt unter der Haut implantiert wird, besteht ein geringes Risiko, dass sich die Stelle infiziert, sich das Gerät verschiebt oder durch die Haut austritt. Allergische Reaktionen auf die Materialien des Herzmonitors sind eher selten.
Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie Bedenken oder Fragen haben.
Die Informationen auf dieser Webseite ersetzen nicht das persönliche Gespräch mit Ihrem Arzt. Wenden Sie sich also für Informationen zu Diagnose und Behandlung immer auch an Ihren Arzt.