Jeder Zehnte ist im Laufe des Lebens von Stuhlinkontinenz betroffen.1 In den meisten Fällen schlagen Standardtherapien gut an. Für solche Patienten, denen herkömmliche Methoden bislang nicht helfen konnten, gibt es einen innovativen Ansatz von Medtronic.
Stuhlinkontinenz bezeichnet die Unfähigkeit, den Stuhlabgang zurückzuhalten. Bei Betroffenen kann es zu einem unkontrollierten Abgang geringer oder größerer Stuhlmengen kommen, oder der Stuhldrang wird zu spät oder überhaupt nicht wahrgenommen, so dass die Toilette zu spät oder gar nicht aufgesucht wird. Bei manchen Betroffenen tritt auch eine Kombination dieser Symptome auf.
Stuhlinkontinenz kann viele Ursachen haben. In vielen Fällen liegt der Stuhlinkontinenz eine – möglicherweise operations-, schwangerschafts- oder verletzungsbedingte – Schädigung der Nerven oder Muskeln, die die Darmbewegung steuern, zu Grunde. Bestimmte akute oder chronische Erkrankungen wie Obstipation, Diarrhoe, Diabetes, chronisch-entzündliche Darmerkrankungen oder das Idiopathische Parkinson-Syndrom können zu Stuhlinkontinenz führen, und auch manche Arzneimittel haben Auswirkungen auf die Darmfunktion. Insbesondere bei älteren und behinderten Personen ist Obstipation eine der häufigsten Ursachen der Stuhlinkontinenz. Sollten Ihre Probleme mit der Stuhlkontrolle auf Obstipation zurückzuführen sein, finden Sie in der nächsten Spalte unter „Mehr zum Thema ...“ weiterführende Informationen.
Die nachstehend aufgeführten Symptome der Stuhlinkontinenz können mehr oder weniger stark ausgeprägt auftreten:
Diese können in Kombination mit verschiedenen anderen Symptomen auftreten:
Stuhlinkontinenz kann jeden Menschen betreffen, und auch wenn sie bei älteren häufiger als bei jüngeren auftritt, ist sie doch kein natürlicher Bestandteil des Alterungsprozesses. Schwangerschaft und Entbindung, Diabetes und neurologische Erkrankungen können ursächlich für eine Stuhlinkontinenz sein, aber auch Obstipation, operative Eingriffe am Anus und enterale Ernährung über eine Magensonde.
Sprechen Sie mit Ihrem Arzt über Ihre Symptome und wie diese Ihren Alltag beeinträchtigen, damit dieser eine zutreffende Diagnose stellen kann.
Die Informationen auf dieser Webseite ersetzen nicht das persönliche Gespräch mit Ihrem Arzt. Wenden Sie sich also für Informationen zu Diagnose und Behandlung immer auch an Ihren Arzt.