Die Implantation des Interstim-Schrittmachers: Vorbereitung und Ablauf

Ihr Arzt wird Ihnen die Implantation des InterStim™-Schrittmachers erläutern und Ihnen erklären, was Sie nach dem Eingriff beachten sollten. Bitte wenden Sie sich mit allen Fragen an Ihren Arzt.

Vor dem Eingriff

Jeder Arzt gibt seinen Patienten leicht unterschiedliche vorbereitende Anweisungen, die jedoch sämtlich und genauestens einzuhalten sind.

Während des Eingriffs

Der Neurostimulator wird im oberen Gesäßbereich implantiert

Detailliertere Darstellung – Der Interstim-Schrittmacher wird im oberen Gesäßbereich implantiert

  • Ob der Eingriff unter örtlicher Betäubung oder unter Vollnarkose durchgeführt wird, liegt im Ermessen des Arztes.
  • Im oberen Gesäßbereich wird ein kleiner Einschnitt vorgenommen, durch den der Arzt den Schrittmacher unter die Haut einführt.
  • Ein weiterer kleiner Einschnitt wird im unteren Rückenbereich vorgenommen, wo die Dauerelektrode in unmittelbarer Nähe zu den Sakralnerven eingesetzt wird. Der Schrittmacher gibt über diesen dünnen Draht elektrische Impulse an einen Ihrer Sakralnerven ab.

Nach dem Eingriff

Nach dem Eingriff programmiert Ihr Arzt den Interstim-Schrittmacher so, dass er exakt die selbe Stimulation abgibt, die bei der Teststimulation eine wirksame Linderung Ihrer Symptome bewirkte. Er wird Ihnen auch die Bedienung der Patienten-Fernbedienung erklären, mit dem Sie die Stimulationseinstellungen selbst anpassen können.

Möglicherweise müssen Sie in der ersten Zeit nach dem Eingriff bestimmte Aktivitäten einschränken. Besprechen Sie dies mit Ihrem Arzt. Mit fortschreitender Wundheilung können Sie Ihre Aktivität allmählich steigern und zu Ihrem gewohnten Lebensstil zurückkehren.

Zu Beginn werden Sie den Schrittmacher und die von ihm abgegebenen elektrischen Impulse möglicherweise noch verspüren, doch schon nach kurzer Zeit werden diese Empfindungen nachlassen und ganz verschwinden.

Unmittelbar nach dem Eingriff wird Ihr Arzt Sie ein oder zweimal zur Nachsorge einbestellen. Später genügt oft eine Kontrolluntersuchung pro Jahr.

 

Die Informationen auf dieser Webseite ersetzen nicht das persönliche Gespräch mit Ihrem Arzt. Wenden Sie sich also für Informationen zu Diagnose und Behandlung immer auch an Ihren Arzt.

Letzte Aktualisierung: 18-05-2011

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