Die Implantation des Neurostimulators – Vorbereitung und Ablauf

Neurostimulation

Neurostimulation –       Detailliertere Darstellung

Testphase

Wenn Sie sich gemeinsam mit Ihrem Arzt für die Austestung der Neurostimulation zur Behandlung Ihrer chronischen Schmerzen entschieden haben, wird eine minimalinvasive Operation von ca. einer Stunde notwendig.

Ärztliche Maßnahmen bei der Operation:

  • Sie erhalten eine lokale Betäubung an der Einstichstelle am Rücken
  • über eine hohle Nadel werden eine oder mehrere Elektroden für die Stimulation an das Rückenmark angelegt
  • ein kleiner Hautschnitt am Rücken ist zur Fixierung der Elektrode(n) notwendig
  • über ein Verbindungskabel werden die Elektroden an einen temporären, externen Neurostimulator angeschlossen

Anschließend können Sie mehrere Tage lang die Wirkung testen und sich bei erfolgreicher Schmerzlinderung mit Ihrem Arzt für die Implantation des Neurostimulators entscheiden. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt über die Risiken des Eingriffs und Verhaltenstipps während der Testphase.

Ist die Testphase nicht erfolgreich, werden die Elektroden vorsichtig gezogen und entfernt.

Implantation des Neurostimulators

In einem zweiten Eingriff erfolgt die Implantation des Neurostimulators. Die Operation dauert wieder etwa eine Stunde und erfordert u.U. einen kurzen Krankenhausaufenthalt. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt über die Risiken und Rekonvaleszenzzeit bei dieser Operation.

Ärztliche Maßnahmen bei der Operation:

  • im Allgemeinen bleiben die Elektroden der Testphase erhalten
  • ein ca. 5 cm langer Schnitt erfolgt für die Erstellung einer Hauttasche für den Neurostimulator (meist am Bauch)
  • die Elektrode(n) werden über ein kleines, unter der Haut verlaufendes Kabel (Verlängerung) an den Neurostimulator angeschlossen

Sobald die Elektrode(n), die Verlängerung(en) und der Neurostimulator positioniert sind, verschließt der Arzt den Hautschnitt und beendet die Operation. Die Dauer des Krankenhausaufenthalts hängt von den Vorgaben des Arztes und den Krankenhausrichtlinien ab.

 

Die Informationen auf dieser Webseite ersetzen nicht das persönliche Gespräch mit Ihrem Arzt. Wenden Sie sich also für Informationen zu Diagnose und Behandlung immer auch an Ihren Arzt.

Letzte Aktualisierung: 18-05-2011

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