Wie funktioniert die sakrale Neuromodulation (Interstim-Therapie)?

InterStim II

Der InterStim II-Schrittmacher zur Behandlung von Blasenfunktionsstörungen

Bei der sakralen Neuromodulation wird ein kleiner Schrittmacher operativ implantiert, der Ihre Sakralnerven mit schwachen elektrischen Impulsen stimuliert. Diese Nerven kontrollieren die Blase und die an der Harnausscheidung beteiligten Muskeln, aber auch Darm und Schließmuskel des Afters. Deshalb wird diese Methode auch bei Stuhlinkontinenz bzw. Darmschwäche eingesetzt. Daraus ergibt sich die Bezeichnung Blasen- oder Darmschrittmacher.

Folgende Blasenfunktionsstörungen können mit der sakralen Neuromodulation behandelt werden: Dranginkontinenz, Urgency-Frequency-Syndrom (übermäßig häufiges Wasserlassen) und Harnverhalt aufgrund einer schlaffen Blase. Wenn herkömmliche Behandlungsformen nicht den gewünschten Erfolg bringen, kann sich diese reversible Behandlungsform als geeignete Alternative erweisen.

Die sakrale Neuromodulation (Interstim-Therapie) kann Ihnen helfen, Ihren normalen Alltag wieder aufzunehmen und die mit den Blasenfunktionsstörungen verbundenen Unannehmlichkeiten zu vergessen.

Die Informationen auf dieser Webseite ersetzen nicht das persönliche Gespräch mit Ihrem Arzt. Wenden Sie sich also für Informationen zu Diagnose und Behandlung immer auch an Ihren Arzt.

Letzte Aktualisierung: 18-05-2011

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