Die ITB-Therapie von Medtronic kann starke Spastik durch Medikamente lindern. Für den erfolgreichen Ablauf der Behandlung spielen auch Sie eine wichtige Rolle.
Die folgenden Leitlinien sollen Ihnen helfen, Ihre programmierbare Pumpe von Medtronic bestmöglich zu nutzen:
Ihr Arzt empfiehlt möglicherweise, dass Sie Ihre Aktivitäten für 6 bis 8 Wochen nach der Operation einschränken. Besprechen Sie mit Ihrem Arzt Grad und Art der empfohlenen Aktivitäten. Halten Sie sich an die Empfehlungen Ihres Arztes bezüglich Arbeit, sexueller Aktivität, Reisen, Freizeit, Hobbys und körperlicher Aktivität.
Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie einen Sport oder wiederholt Aktivitäten betreiben, die Ihre programmierbare Pumpe und den Katheter schädigen könnten. Bestimmte Aktivitäten, die zu einer Zu- oder Abnahme der Pumpgeschwindigkeit führen können, sind ebenfalls potenziell gefährlich.
Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie verreisen möchten. Eventuell müssen die Auffülltermine vorverlegt werden, um der Möglichkeit schwerer Schädigung oder gar dem Tod durch reisebedingte Änderungen der Behandlung vorzubeugen.
Menschen, die in großen Höhen leben oder dorthin verreisen, sind häufig lange einem niedrigen Luftdruck ausgesetzt. Durch diesen anhaltend niedrigen Druck kann die Fließgeschwindigkeit der Pumpe zunehmen. Wenn Ihr Arzt der Meinung ist, dass eine höhere Fließgeschwindigkeit für Sie ein erhebliches Risiko darstellen könnte, kann er/sie die Infusionsvorgabe entsprechend ändern.
Informieren Sie vor der Durchführung von ärztlichen oder zahnärztlichen Maßnahmen andere Ärzte und Ihren Zahnarzt über Ihre Pumpe von Medtronic. Bestimmte Verfahren könnten Ihre Sicherheit oder die Leistung der Pumpe beeinträchtigen.
Elektromagnetische Störungen durch Quellen wie diagnostischer Ultraschall, Mobiltelefone und Mikrowellengeräte beeinflussen Ihre Pumpe wahrscheinlich nicht. Es gibt jedoch Ausnahmen. Nähere Informationen finden Sie im Patientenhandbuch der SynchroMed II Pumpe.
Die Informationen auf dieser Webseite ersetzen nicht das persönliche Gespräch mit Ihrem Arzt. Wenden Sie sich also für Informationen zu Diagnose und Behandlung immer auch an Ihren Arzt.