Die gutartige Prostatavergrößerung stellt keinen lebensbedrohlichen Zustand dar, doch können die damit einhergehenden Symptome zu massiven Beeinträchtigungen im Alltag führen. Diese auch als benigne Prostatahyperplasie (BPH) bezeichnete Erkrankung beeinträchtigt die Harnröhre und die Blase. Die Behandlung kann u. a. mittels RF-Ablation (TUNA Therapie) erfolgen.
Die benigne Prostatahyperplasie (BPH) bezeichnet einen Zustand, in dem die Prostata zwar vergrößert ist, aber kein Tumor vorliegt. Diese gutartige Vergrößerung der Prostata kann sich einengend auf den Harnfluss aus der Blase auswirken und zu unangenehmen und lästigen Blasenentleerungsstörungen führen.
Beim Einsetzen der Pubertät beginnt die Prostata erstmalig zu wachsen. Etwa mit dem 25. Lebensjahr setzt ein weiterer Wachstumsschub ein, der oftmals später in einer benignen Prostatahyperplasie (BPH) mündet.
Wächst die Prostata in späteren Lebensabschnitten weiter, kann sie die Harnröhre einengen und – wie bei einem abgeklemmten Gartenschlauch – den Harnfluss behindern. Dadurch wird die Blasenwand reizbar und zieht sich bereits dann zusammen, wenn die Blase erst eine geringe Menge Harn enthält. Dies kann das Gefühl hervorrufen, Wasser lassen zu müssen, obwohl die Blase keineswegs vollständig gefüllt ist.
BPH-bedingte Blasenentleerungsstörungen entwickeln sich oftmals so langsam, dass Sie diese erst dann bemerken, wenn sie beginnen, sich störend auf Ihren Alltag auszuwirken:
Eine gutartige Vergrößerung der Prostata stellt keinen lebensbedrohlichen Zustand dar, ihre Symptome können jedoch unangenehm und sehr belastend für Sie sein. Blasenentleerungsstörungen können auch Zeichen anderer medizinischer Probleme sein. Sprechen Sie daher unbedingt mit Ihrem Arzt über Ihre Symptome, und bitten Sie um eine Überweisung zum Urologen.
Beim Auftreten von Blasenentleerungsstörungen kann Ihr Arzt verschiedene Untersuchungen durchführen, um festzustellen, ob eine gutartige Vergrößerung der Prostata vorliegt. Zu den hierzu üblicherweise durchgeführten Untersuchungen zählen Harnflussmessung (Uroflowmetrie), Blasenspiegelung, Ultraschall und digitale rektale Untersuchung. Des Weiteren müssen Sie einige Fragen zu Ihren Symptomen beantworten, damit Ihr Arzt einschätzen kann, wie stark diese Sie belasten.
Die Informationen auf dieser Webseite ersetzen nicht das persönliche Gespräch mit Ihrem Arzt. Wenden Sie sich also für Informationen zu Diagnose und Behandlung immer auch an Ihren Arzt.