Nach der Ballon-Dilatation und Stent-Implantation

Nach dem Eingriff werden Sie einige Zeit (in der Regel nicht länger als 48 Stunden) Bettruhe halten. Auf die punktierte Stelle wird Druck ausgeübt. In manchen Fällen verwendet der Arzt auch eine besondere Unterstützung, die die kleine Öffnung in der Arterie verschließt. Die Punktionsstelle wird auf Blutungen und Schwellungen untersucht. Nach der Behandlung der pAVK verschreibt der Arzt in der Regel Medikamente zum Schutz vor Blutgerinnseln (Thromben).

Wieder zu Hause

Üben Sie in den ersten zwei Wochen keinen Druck auf die Punktionsstelle aus und heben Sie keine schweren Gegenstände. Nach und nach können Sie Ihre gewohnten Aktivitäten und Ihre Arbeit wieder aufnehmen. Teil Ihrer Behandlung sind regelmäßige Nachsorgeuntersuchungen. Die Termine spricht Ihr Arzt individuell mit Ihnen ab. Halten Sie alle Termine unbedingt ein.

Im Alltag

Wenn Sie einen Stent tragen, informieren Sie bei Arzt- oder Zahnarztbesuchen das Personal darüber. Dies gilt auch für den Fall einer Magnetresonanztomographie (MRT, Kernspinuntersuchung). Sagen Sie Ihrem Arzt oder Zahnarzt außerdem Bescheid, wenn Sie Medikamente zum Schutz vor Blutgerinnseln einnehmen (sogenannte Thrombozytenaggregationshemmer).

Lebensstil und Ernährung

Für die günstige Prognose nach einer Ballondilatation muss in erster Linie vermieden werden, dass sich ein Gefäß erneut verschließt. Dazu können Sie auch selbst beitragen. Nehmen Sie auf jeden Fall regelmäßig Ihre Medikamente ein, so wie Ihr Arzt Sie Ihnen verordnet hat. Vermeiden Sie außerdem unbedingt folgende Risikofaktoren:

Rauchen
Bei Rauchern ist das Risiko deutlich höher, dass es aufgrund der pAVK zu einer Amputation oder nach einer Behandlung der pAVK zu einer Restenose kommt.

Bluthochdruck
Ein ständig erhöhter Blutdruck belastet die Arterien. Daher ist es wichtig, den Blutdruck zu normalisieren.

Erhöhtes Cholesterin
Cholesterin ist ein natürlicher und wichtiger Bestandteil unseres Körpers, aber zuviel Cholesterin ist schädlich.

Falsche Ernährung
Achten Sie auf eine gesunde, ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung.

Falsche Blutzuckereinstellung bei Diabetes
Diabetiker entwickeln häufiger und früher Gefäßveränderungen. Eine Einstellung des Blutzuckers ist unbedingt erforderlich.

Übergewicht
Achten Sie auf Ihr Gewicht, es lohnt sich auf jeden Fall.

Bewegungsmangel
Regelmäßige Bewegung, in Beruf und Freizeit, mindert das Risiko von Gefäßveränderungen.

Die Informationen auf dieser Webseite ersetzen nicht das persönliche Gespräch mit Ihrem Arzt. Wenden Sie sich also für Informationen zu Diagnose und Behandlung immer auch an Ihren Arzt.

Letzte Aktualisierung: 27-08-2012

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