Die Meniett®-Therapie hilft etwa zwei Drittel der Patienten. Ob dies bei Ihnen der Fall ist, kann man nicht sagen. Es gibt viele Stadien und Varianten der Menière-Krankheit. Ihr Arzt muss Ihren Zustand beurteilen und entscheiden, welche Therapie für Sie die richtige ist.
Zur Linderung der Symptome der Menière-Krankheit wird Ihr Arzt bei Ihnen im Allgemeinen verschiedene Behandlungen austesten.
Die Menière-Krankheit ist nicht heilbar und ihre Ursache ist unerforscht. Ärzte testen im Allgemeinen mehrere Behandlungen aus, um Ihre Symptome zu lindern. Dabei beginnt man mit der risikoärmsten Behandlung. Hierzu zählen eine Ernährungsumstellung, medikamentöse Behandlungen und die Meniett-Therapie. Andere Behandlungen sind für das Ohr invasiver oder traumatischer.
Wenn die Ernährungsumstellung und Medikamente die Symptome nicht lindern, kann Ihr Arzt die Meniett-Therapie verordnen. Die American Academy of Otolaryngology befürwortet den Einsatz dieser Art einer Therapie zur Behandlung von bestimmten Fällen der Menière-Krankheit. Dies gilt insbesondere, wenn die medikamentöse Behandlung nicht angeschlagen hat.1
Wenn die Meniett-Therapie Ihnen nicht helfen sollte, können Sie immer noch operiert werden. Wenn Sie jedoch operiert sind, ist die Meniett-Therapie oftmals nicht mehr möglich, weil die meisten operativen Eingriffe das Innenohr ganz oder teilweise zerstören.
Nur Sie und Ihr Arzt können entscheiden, wie Ihre Menière-Krankheit am besten behandelt wird. Einige andere Störungen weisen die gleichen oder ähnliche Symptome auf. Die Meniett-Therapie wird jedoch nur für bestimmte Fälle der Menière-Krankheit eingesetzt. Sie eignet sich am ehesten für Menière-Patienten mit starkem Schwindel, der durch Diät oder Medikamente nicht beherrschbar ist.
Patienten mit folgenden Erkrankungen eignen sich nicht für die Meniett-Therapie:
Die Informationen auf dieser Webseite ersetzen nicht das persönliche Gespräch mit Ihrem Arzt. Wenden Sie sich also für Informationen zu Diagnose und Behandlung immer auch an Ihren Arzt.