Chronische Übelkeit und Erbrechen sind die häufigsten Symptome der Gastroparese. Die Magenlähmung führt dazu, dass sich der Magen nicht richtig entleeren kann.
Als Gastroparese (Magenlähmung) bezeichnet man eine Erkrankung des Magens, bei der die Nahrung deutlich langsamer als normal verdaut wird. Bei einem gesunden Verdauungssystem befördern kraftvolle Muskelkontraktionen die Nahrung ausgehend vom Magen durch den Verdauungstrakt. Liegt jedoch eine Gastroparese vor, arbeitet die Muskulatur des Magens nur mangelhaft (oder überhaupt nicht), wodurch sich der Magen nicht richtig entleeren kann.
Man unterscheidet, je nach Ursache, die folgenden Arten von Gastroparese:
Bei den meisten Betroffenen zeigen sich Symptome im oberen Gastrointestinaltrakt, teils manifestieren sich auch Symptome, die in einem Zusammenhang mit der beeinträchtigten motorischen Funktion des Magens stehen. Zu diesen Symptomen zählen:
Die Auswirkungen einer Gastroparese können sich auf das körperliche Wohlbefinden auswirken. Sie kann chronische Übelkeit und Erbrechen verursachen und zu Unterernährung und Entgleisungen des Blutzuckerspiegels führen. Doch auch das emotionale Wohlbefinden ist betroffen – die mit der chronischen Übelkeit und Erbrechen einhergehenden Unannehmlichkeiten können sich auf die schulische/berufliche Leistung ebenso wie auf familiäre und private Beziehungen und auf gesellschaftliche Aktivitäten auswirken.
Nach Erfassung Ihrer Krankheitsgeschichte und einer körperlichen Untersuchung wird Ihr Arzt verschiedene weitere Untersuchungen anordnen, um eine Diagnose treffen zu können. Hierbei können u.a. die folgenden Untersuchungen zur Anwendung gelangen:
Befragen Sie Ihren Arzt nach anderen Erkrankungen oder Medikamenten, die Symptome hervorrufen können, die mit denen der Gastroparese vergleichbar sind.
Die Informationen auf dieser Webseite ersetzen nicht das persönliche Gespräch mit Ihrem Arzt. Wenden Sie sich also für Informationen zu Diagnose und Behandlung immer auch an Ihren Arzt.