Lumbale Spinalstenose

(Lendenwirbelkanalstenose)

Es ist ganz normal, dass der Wirbelkanal sich mit fortschreitendem Alter verändert. Aber einige solcher Veränderungen, wie die Verengung des Wirbelkanals, können Schmerzen verursachen. Wenn Sie einer der jährlich 700.000 Patienten sind, bei denen eine Lendenwirbelkanalstenose festgestellt wird, kann Ihnen ein innovatives Produkt von Medtronic vielleicht helfen.

Definition

Die Lendenwirbelkanalstenose ist eine Erkrankung, die durch eine Verengung des Wirbelkanals verursacht wird. „Stenose“ ist das medizinische Fachwort für die Verengung eines Kanals oder eines Durchgangs.

Ursachen

Veränderungen in Größe oder Form des Wirbelkanals sind meistens eine Folge des Alterns. Normalerweise ist in den Öffnungen der Wirbelkörper genügend Platz für die Nervenfasern, die aus dem Rückenmark heraustreten. Wenn die Größe dieser Öffnungen allerdings reduziert wird (wegen Überwucherung von Knochen oder dem umgebenden Gewebe), kann es zu Einengungen der Nerven kommen.

Die Verengungen bei einer Lendenwirbelkanalstenose können auch das Rückenmark beeinflussen, falls der Raum im Wirbelkanal sehr eng wird.

Auch Strukturen nahe der Wirbelsäule können in Mitleidenschaft gezogen werden:

  • Wirbelsäulenbänder können anschwellen und sich verhärten.
  • Knochen und Gelenke (häufig von Osteoarthritis betroffen) können sich vergrößern; es können sich Knochensporne entwickeln.
  • Bandscheiben können sich vorwölben oder zusammenfallen.
  • Wirbelkörper können sich verschieben.

Symptome

Die Verengung des Wirbelkanals kann auf die Nervenwurzeln und das Rückenmark drücken, was Schmerzen und andere Beschwerden verursacht.

Patienten mit Lendenwirbelkanalstenose verspüren oft Schmerzen im Gesäß oder ein starkes Kribbeln im Oberschenkel oder Bein, das beim Stehen (Streckung) oder Gehen auftritt. Die Beschwerden lassen üblicherweise nach, wenn man sich vorbeugt oder ausruht. In einigen Fällen klagen Patienten über Rückenschmerzen sowie Beinschmerzen und Schwäche.

Risikofaktoren

Ein gewisser Verschleiß der Wirbelsäule ist mit fortschreitendem Alter unvermeidlich, aber die Schwere der Symptome ist abhängig davon, wie groß der Wirbelkanal ist und wie sehr die Nerven eingeengt werden. Der Grad des Verschleißes ist von Mensch zu Mensch verschieden, und nicht jeder bekommt Beschwerden.

Diagnostik

Die Diagnose einer Lendenwirbelkanalstenose beginnt mit der Aufnahme der vollständigen Krankengeschichte und einer körperlichen Untersuchung. Schildern Sie Ihrem Arzt Ihre Symptome. Wann haben die Beschwerden begonnen, und wodurch werden sie verstärkt oder gelindert? Durch die körperliche Untersuchung lässt sich die Schwere Ihrer Erkrankung bestimmen. Außerdem wird festgestellt, ob Sie auch Schwäche und/oder ein Taubheitsgefühl verspüren.

Anomalien in Kraft und Wahrnehmung werden durch eine neurologische Untersuchung genauer bestimmt. Diese Untersuchung liefert auch einen objektiven Befund für eine chronische Nervenwurzelkompression, die durch eine Lendenwirbelkanalstenose verursacht werden kann. Ihr Arzt wird eventuell weitere bildgebende Untersuchungen wie Röntgen, Magnetresonanztomographie (MRT) oder Computertomographie (CT) anordnen, um die Diagnose zu bestätigen.

Die Informationen auf dieser Webseite ersetzen nicht das persönliche Gespräch mit Ihrem Arzt. Wenden Sie sich also für Informationen zu Diagnose und Behandlung immer auch an Ihren Arzt.

Letzte Aktualisierung: 18-05-2011

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