Therapiemöglichkeiten bei Koronarer Herzkrankheit

Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind häufig mit Medikamenten und gesunder Ernährung in den Griff zu bekommen. Wenn diese Maßnahmen nicht ausreichen, kann eine Stentimplantation oder eine Bypass-Operation nötig werden. In diesem Fall können Ihnen die Produkte von Medtronic dabei helfen, dass es Ihnen bald besser geht.

Ihr Arzt wird die Behandlung auswählen, die für Sie am besten ist. Dabei berücksichtigt er die zugrunde liegenden Probleme, wo und wie schwerwiegend die Blockaden sind und welche Risiken Sie tragen.

Arzneimitteltherapie

Wenn eine Atherosklerose im Frühstadium erkannt wird, können Arzneimittel wie Nitrate, Betablocker, Kalzium-Kanal-Blocker, Aspirin oder Cholesterinsenker (Statine) verschrieben werden. Diese Arzneimittel können den Krankheitsverlauf verlangsamen oder Symptome lindern.

Bypass-Operation

Ein Koronararterien-Bypass (auch kurz CABG nach der englischen Bezeichnung „Coronary Artery Bypass Grafting“ genannt) ist eine Herzoperation. Der Chirurg entnimmt einen Teil eines gesunden Blutgefäßes aus Ihrem Bein, Brustkorb oder Arm. Dieses Blutgefäß wird dann etwas hinter der Blockade mit Ihrer Koronararterie verbunden. So wird ein neuer Pfad für den Blutfluss geschaffen, auf dem er um die Blockade in der Arterie herum (Bypass) zu Ihrem Herz fließen kann. Bei einer Bypass-Operation bekommen die Patienten eine Vollnarkose für die Dauer der Operation. Es gibt zwei Operationsverfahren für die koronare Herzkrankheit:

  • Operation am schlagenden Herzen – Wird auch „Off-Pump“ genannt, d.h., die Operation wird ohne Einsatz einer Herz-Lungen-Maschine am schlagenden Herzen vorgenommen. Dies erfordert eine spezielle Ausrüstung, damit der Chirurg am Herz operieren kann, während es sich bewegt. Die Operation am schlagenden Herzen ist nur für bestimmte Patienten geeignet.
  • Operation am stillgelegten Herzen – Die meisten Bypass-Operationen werden durch einen Schnitt im Brustkorb durchgeführt, während das Herz stillsteht und eine Herz-Lungen-Maschine für die Blutzirkulation sorgt. Dies wird auch als konventionelle Bypass-Operation oder „On-Pump“ bezeichnet.

Minimalinvasive Behandlungen

Für einige Patienten ist eine minimalinvasive Koronararterien-Operation eine Alternativen zur Bypass-Operation. Es gibt drei minimalinvasive Behandlungsmöglichkeiten für die koronare Herzkrankheit (KHK):

  • Koronare Ballon-Angioplastie – Die koronare Ballon-Angioplastie wird auch als perkutane (durch die Haut) Koronarintervention (PCI) bezeichnet. Hierbei wird ein kleiner Ballon zur Aufweitung der Arterie eingesetzt, damit wieder ein normaler oder fast normaler Blutfluss möglich ist.
  • Stenting – Beim Stenting wird ein sogenannter Stent implantiert, um den Blutfluss durch die Koronararterie offenzuhalten. Ein Stent ist eine kleine, dehnbare Röhre aus einem metallenen Gitternetz (Edelstahl oder Kobalt-Legierung). Der Stent ist auf einem kleinen Ballon befestigt, der wie bei der Angioplastie in der Arterie aufgedehnt wird, um den Plaque zusammenzudrücken und den Blutfluss wiederherzustellen.
  • Minimalinvasive Bypass-Operation – Die oben beschriebene Operation am schlagenden Herzen kann auch durch einen kleinen Schnitt an den Rippen erfolgen, anstatt das Brustbein zu durchtrennen (mediane Sternotomie).

In einigen Fällen werden Stents und Ballons zusammen in einem Eingriff eingesetzt, "Stent- und Ballon-Therapie" genannt.

Die Informationen auf dieser Webseite ersetzen nicht das persönliche Gespräch mit Ihrem Arzt. Wenden Sie sich also für Informationen zu Diagnose und Behandlung immer auch an Ihren Arzt.

Letzte Aktualisierung: 18-05-2011

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