Sie können viel dazu beitragen, um Herz-Kreislauf-Erkrankungen in den Griff zu bekommen. Nehmen Sie Medikamente. Ändern Sie Ihre Ernährung. Treiben Sie regelmäßig Sport. Solche und andere Änderungen Ihrer Lebensweise können helfen. Manchmal aber sind solche Änderungen der Lebensweise nicht ausreichend, um die Auswirkungen blockierter Arterien zu mindern.
Wenn das der Fall ist oder wenn Sie bereits einen Herzinfarkt hatten oder andere Symptome einer koronaren Herzkrankheit verspüren, wird Ihr Arzt Sie zu einem Kardiologen überweisen.
Kardiologen sind auf Herzerkrankungen spezialisiert. Ihr Kardiologe wird Ihr Herz-Kreislauf-System untersuchen. Nach einigen Tests wird er Ihnen vielleicht eine Koronararterien-Bypass-Operation empfehlen.
Als nächstes wird untersucht, welche Arterien blockiert sind. Diese Untersuchungen zeigen auch, wie sehr Ihre Arterien verengt sind und ob Ihr Herz bereits geschädigt wurde.
Sobald Ihr Zustand umfassend diagnostiziert ist, wird Ihr Chirurg entscheiden, ob die Operation „On-Pump“ oder „Off-Pump“ durchgeführt werden soll. „On-Pump“ bedeutet, dass Sie während der Operation an eine Herz-Lungen-Maschine angeschlossen werden. Ihr Herzschlag wird angehalten und die Herz-Lungen-Maschine übernimmt Ihre Atem- und Kreislauffunktionen.
„Off-Pump“ bedeutet, dass Ihr Herz während der Operation weiter schlägt. Der Bereich, in dem der Chirurg operiert, wird durch ein Gewebestabilisierungssystem stillgelegt.
Folgende Kriterien werden bei der Auswahl von Patienten für eine Operation am schlagenden Herzen berücksichtigt:
Ihr Arzt beurteilt Ihren Zustand und entscheidet, welche Therapie für Sie die richtige ist.
Die Informationen auf dieser Webseite ersetzen nicht das persönliche Gespräch mit Ihrem Arzt. Wenden Sie sich also für Informationen zu Diagnose und Behandlung immer auch an Ihren Arzt.