Therapien bei Hydrocephalus

Bei einem Hydrocephalus kann ein Shunt implantiert werden, der die überschüssige Flüssigkeit aus den Hirnventrikeln in einen anderen Körperteil ableitet. Shunts können Kindern und Erwachsenen mit einem Hydrocephalus helfen, ein erfülltes und aktives Leben zu führen.

Shunts

Ein implantierter Shunt leitet Liquor in einen anderen Körperteil ab. Hierdurch können sich die vergrößerten Hirnventrikel wieder auf Normalgröße verkleinern, wodurch sich die Symptome des Hydrocephalus zurückbilden.

Shunts bestehen aus Silikon und Kunststoff. Alle Komponenten des Shunts werden unter der Haut platziert. Es ragen keine Teile aus dem Körper heraus.

Endoskopische Drittventrikulostomie

Eine endoskopische Drittventrikulostomie (ETV) ist ein chirurgischer Eingriff, welcher der Linderung des Liquordrucks im dritten Hirnventrikel dient. Der Eingriff erfolgt mittels "intracranialer Liquorableitung". Hierzu wird mit einem Endoskop ein winziges Loch in die Wand des dritten Ventrikels gestochen, sodass der überschüssige Liquor in einen normalen Liquorraum des Körpers abfließen kann.

Diese Therapie eignet sich nicht für jedermann. Wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt. Es ist eine Überweisung erforderlich.

 

Die Informationen auf dieser Webseite ersetzen nicht das persönliche Gespräch mit Ihrem Arzt. Wenden Sie sich also für Informationen zu Diagnose und Behandlung immer auch an Ihren Arzt.

Letzte Aktualisierung: 18-05-2011

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