Detailliertere Darstellung – Implantation eines ventrikuloperitonealen (VP) Shunts
Ihr medizinisches Team wird die Implantation eines Shunts mit Ihnen besprechen. Hierzu zählen auch wichtige Maßnahmen vor, während und nach dem Eingriff.
Zur Infektionsprophylaxe muss eventuell etwas Kopfhaar abrasiert werden. Das medizinische Team wird Kopf und Körper mit einer Spezialseife abwaschen. Der Patient wird mit sterilen Tüchern abgedeckt, um die Sterilität während des Eingriffs zu wahren.
Ihr Neurochirurg wird sicherstellen, dass Sie den Eingriff verstehen und Ihnen alle Fragen beantworten.
Das neurochirurgische Team führt den Eingriff unter sterilen Bedingungen und in Vollnarkose im OP durch. Die Operation dauert im Allgemeinen weniger als eine Stunde. Sie umfasst folgende Schritte:
Unmittelbar nach dem Eingriff wird der Patient in den Aufwachraum verlegt. Dort wird er etwa eine Stunde lang intensiv überwacht und kommt anschließend auf sein Zimmer. Die meisten Patienten verlassen das Krankenhaus je nach Heilungsverlauf nach 2 bis 7 Tagen.
Dies ist das normale Vorgehen zur Implantation eines Shunts. Je nach Neurochirurg, Krankenhaus und speziellen medizinischen Bedürfnissen kann das Vorgehen im Einzelfall hiervon abweichen.
Die Informationen auf dieser Webseite ersetzen nicht das persönliche Gespräch mit Ihrem Arzt. Wenden Sie sich also für Informationen zu Diagnose und Behandlung immer auch an Ihren Arzt.