Die Implantation: Vorbereitung und Ablauf

Ein Gerät für die kardiale Resynchronisationstherapie (<strong>CRT</strong>) oder ein Kardioverter Defibrillator (<strong>ICD</strong>) werden meistens im Bereich des oberen Brustkorbes implantiert.

Detailliertere Darstellung – Ein Gerät für die kardiale Resynchronisationstherapie (CRT) oder ein Kardioverter Defibrillator (ICD) werden meistens im Bereich des oberen Brustkorbes implantiert.

Die Implantation eines Geräts für die kardiale Resynchronisationstherapie (CRT) oder die eines ICDs ist keine Operation am offenen Herzen. Der Eingriff erfolgt oft sogar nur in örtlicher Betäubung, da ein Hautschnitt im Bereich des Schlüsselbeins erfolgt.

  1. Ein kleiner, etwa 5 Zentimeter langer Einschnitt wird im oberen Bereich des Brustkorbes vorgenommen.
  2. Je nach Gerät werden eine bis drei  Elektroden (dünne, isolierte Drähte) durch eine Vene bis in Ihr Herz vorgeschoben. Die dritte Elektrode wird nur bei CRT-Geräten gelegt und muss eine bestimmte Position einnehmen.
  3. Ihr Arzt schließt die Elektroden an das Gerät an und  testet die Funktionen.
  4. Dann wird das Gerät unter Ihre Haut geschoben und der Einschnitt im Brustkorb vernäht.

Die meisten Patienten können bereits am selben Tag wieder aufstehen. Für eine kurze Zeit nach dem Eingriff wird Ihr Arzt Sie wahrscheinlich bitten, die entsprechende Schulter bzw. den Arm nicht zu heftig zu bewegen, damit der Heilungsprozess nicht beeinträchtigt wird.

Vor der Entlassung aus dem Krankenhaus erhalten Sie nach einer Abschlussuntersuchung Ihren Geräte-Ausweis. Diesen sollten Sie immer mit sich führen, denn er enthält wichtige Angaben über Art und Funktion Ihres Defibrillators bzw. Gerätes zur Kardialen Resynchronisationstherapie.

Die Informationen auf dieser Webseite ersetzen nicht das persönliche Gespräch mit Ihrem Arzt. Wenden Sie sich also für Informationen zu Diagnose und Behandlung immer auch an Ihren Arzt.

Letzte Aktualisierung: 18-05-2011

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