Tiefe Hirnstimulation bei Epilepsie - Nutzen und Risiken

Die Tiefe Hirnstimulation ist eine Therapie, die an Ihre speziellen Bedürfnisse angepasst werden kann. Im Unterschied zu anderen operativen Behandlungsformen von Epilepsie wird bei der Tiefen Hirnstimulation kein Teil des Gehirns zerstört oder entfernt. Die Tiefe Hirnstimulation ist außerdem eine reversible Therapie: Das System kann wieder aus dem Körper entfernt werden.

Die Tiefe Hirnstimulation geht mit gewissen Risiken einher. Dazu gehören die Risiken der Operation, Nebenwirkungen und gerätebedingte Komplikationen. Die Implantation des Neurostimulators ist mit ähnlichen Risiken verbunden wie andere Operationen am Gehirn auch.

Mögliche Risiken der Tiefen Hirnstimulation können sein:

  • Schmerzen, Entzündung oder Schwellung an der Operationsstelle
  • Infektion
  • Kopfschmerzen
  • Verwirrung oder Aufmerksamkeitsstörungen
  • Vorübergehend neurologische Komplikationen
  • Austritt von Gehirnflüssigkeit während der Operation
  • Krampfanfälle

Weitere Informationen finden Sie in diesen beiden Handbüchern:

Medtronic DBS-Therapie für die Tiefe Hirnstimulation

Medtronic Therapiesystem für die Tiefe Hirnstimulation

Ihr Arzt wird Sie vor der Implantation genau über Risiken und Nebenwirkungen der Tiefen Hirnstimulation informieren. Viele Nebenwirkungen, die sich aus der Stimulation ergeben, können durch Anpassung der Stimulationsparameter behoben werden. In der Regel sind mehrere Nachsorgetermine erforderlich, bis die Stimulationsparameter optimal eingestellt sind.

Quellenangaben

  1. Fisher R et al., Epilepsia 2010; 51 (5): 899-908

 

Die Informationen auf dieser Webseite ersetzen nicht das persönliche Gespräch mit Ihrem Arzt. Wenden Sie sich also für Informationen zu Diagnose und Behandlung immer auch an Ihren Arzt.

Letzte Aktualisierung: 18-05-2011

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