Je nach Diabetestyp existieren verschiedene Behandlungsmöglichkeiten. Auf diesen Seiten finden Sie einen Überblick. Hier können Sie sich direkt ausführlich zur Insulinpumpentherapie informieren.
Beim Typ 1 Diabetes bildet die Bauchspeicheldrüse kein Insulin. Daher müssen Menschen mit Typ-1-Diabetes ihrem Körper ein Leben lang Insulin zuführen.
Prinzipiell gibt es drei verschiedene Arten der Insulinbehandlung:
Unabhängig von der Art der Insulinbehandlung werden immer die gleichen Ziele verfolgt: die Erreichung einer guten Diabeteseinstellung, die Vermeidung von Akutkomplikationen wie Hypoglykämie (zu niedrigem Glukosespiegel) und Hyperglykämie (überhöhtem Glukosespiegel) sowie von möglichen Folgeschäden.

Die konventionelle Therapie (engl. conventional therapy = CT) basiert auf dem Konzept, dem Körper ein- bis zweimal täglich zu festen Zeiten eine Mischung aus Normal- und Verzögerungsinsulin (= Mischinsulin) zuzuführen. Diese Therapieform erfordert die pünktliche Einnahme von festgelegten Mahlzeitenmengen. Für Menschen mit einem flexiblen Tagesablauf ist diese Therapieform deshalb ungeeignet und wird deshalb bei Typ 1 Diabetes kaum noch angewendet.
Der nahrungsunabhängige Insulinbedarf wird durch ein Basal- oder Verzögerungsinsulin abgedeckt. Dazu werden zu den Mahlzeiten der Portion angepasste Mengen eines kurz wirksamen Insulins injiziert. Für die meisten Patienten bedeutet dies häufigeres Spritzen, oft bis zu vier oder fünfmal täglich.


Wenn die ICT nicht zu dem gewünschten Ergebnis führt, wird häufig die Insulinpumpentherapie eingesetzt. Es ist bewiesen, dass Insulinpumpen die Glukosekontrolle und die Lebensqualität vieler Patienten - im Vergleich zur Spritzentherapie - verbessern können. Eine Insulinpumpe ahmt die Funktion der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) genau nach, indem sie - auch während der Patient schläft - kontinuierlich kleine Insulindosen abgibt. Dies ist besonders wichtig, da eine schlechte Blutzuckereinstellung zu Diabetes-Folgeerkrankungen wie Erblindung, Nierenversagen, Nervenschäden, Amputationen und Herzkrankheiten führen kann.

Ein Typ 2 Diabetes liegt vor, wenn der Körper nicht in der Lage ist, genug Insulin zu bilden oder das Insulin angemessen einzusetzen.Typ-II-Diabetes ist häufig durch Diät, Bewegung und orale Medikamente zu behandeln.
Die Informationen auf dieser Webseite ersetzen nicht das persönliche Gespräch mit Ihrem Arzt. Wenden Sie sich also für Informationen zu Diagnose und Behandlung immer auch an Ihren Arzt.