Die Insulinpumpe wird nicht implantiert, sondern außerhalb des Körpers am Gürtel getragen. Sie können die Pumpe einfach selbst anlegen und bedienen.
Weitere Informationen zur Funktion der Pumpe
Zu Beginn der Insulinpumpentherapie empfinden Sie das dauerhafte Tragen der Pumpe möglicherweise als Nachteil. Dieses Fremdkörpergefühl verschwindet in der Regel, sobald die Pumpe Teil Ihres Alltags geworden ist.
Weitere Informationen zum Leben mit der Insulinpumpe

Dank der Insulinpumpentherapie kann sich Ihre Lebensqualität erhöhen. Allerdings funktioniert die Insulinpumpe nicht automatisch: Sie müssen unter anderem weiterhin Ihren Blutzucker messen sowie Korrekturinsulin und Mahlzeiteninsulin abgeben.
Die Insulinpumpe ist eine anerkannte Diabetestherapie. Die Kosten werden unter bestimmten Voraussetzungen vollständig durch die gesetzlichen Krankenkassen übernommen.
Indikationen für eine Insulinpumpentherapie können sein:
Sprechen Sie zunächst mit Ihrem Diabetologen, inwiefern Sie die Voraussetzungen erfüllen. Ihr Diabetologe wird bei Ihrer Krankenkasse schriftlich eine Insulinpumpen-Probetragezeit (Dauer ca. drei Monate) beantragen, während der Sie unverbindlich ausprobieren können, ob die Insulinpumpentherapie die Einstellung Ihres Diabetes verbessert. Danach bestätigt Ihr Diabetologe der Krankenkasse gegenüber die Notwendigkeit einer solchen Maßnahme. Bestehen keine weiteren Fragen, so steht einer dauerhaften Versorgung nichts mehr im Wege.
Soll optional das kontinuierliche Glukosemonitoring durchgeführt werden, so kann es zu einer Einzelfallentscheidung Ihrer Krankenkasse kommen. Dies setzt eine detaillierte ärztliche Begründung voraus – ein Rezeptformular ist nicht ausreichend. Besprechen Sie zunächst mit Ihrem Arzt die Vorgehensweise und ob bei Ihnen eine entsprechende Indikation vorliegt.
Die Informationen auf dieser Webseite ersetzen nicht das persönliche Gespräch mit Ihrem Arzt. Wenden Sie sich also für Informationen zu Diagnose und Behandlung immer auch an Ihren Arzt.