Neurostimulatoren und Medikamentenpumpen

Wenn Ihre chronischen Rücken- und Beinschmerzen nicht auf Medikamente ansprechen, verordnet Ihr Arzt Ihnen u.U. einen Neurostimulator oder eine Medikamentenpumpe von Medtronic. Diese implantierbaren Geräte verändern die Schmerzsignale an das Gehirn. Sie tragen seit über 30 Jahren dazu bei, dass Menschen mit chronischen Schmerzen wieder ein unbeschwerteres Leben führen können.

Beschreibung

Schmerzlindernde Geräte von Medtronic – Neurostimulatoren und Medikamentenpumpen – werden operativ eingesetzt und unterbrechen Schmerzsignale, bevor sie das Gehirn erreichen.

Neurostimulatoren senden schwache elektrische Impulse an den Epiduralraum in der Nähe des Rückenmarks. Diese Impulse überdecken den Schmerz durch ein Kribbeln.

Medikamentenpumpen (so genannte "intrathekale Arzneimittelinfusionssysteme") geben Schmerzmittel direkt in den das Rückenmark umgebenden flüssigkeitsgefüllten Raum ab und erzielen eine Schmerzlinderung mit einem Bruchteil der Arzneimittelmenge, die oral (also als Tablette) eingenommen werden müsste.
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Unsere Medikamentenpumpen und Neurostimulatoren gegen Schmerzen

Medikamentenpumpen und Neurostimulatoren werden in der Regel im Bauchbereich unterhalb des Rippenbogens implantiert.
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Nutzen und Risiken

Menschen, bei denen die Schmerztherapien von Medtronic erfolgreich eingesetzt wurden, berichten im Allgemeinen über eine erhebliche Schmerzlinderung, eine Reduktion des oralen Schmerzmittelbedarfs und eine bessere Bewältigung von Alltagstätigkeiten.1-11
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Quellenangaben

  1. North R, Kidd D, Zuhurak, M, et al. Spinal Cord Stimulation for Chronic, Intractable Pain: Experience Over Two Decades. Neurosurgery 1993;32 384-395.
  2. Kumar K, Toth C, Nath R, et al. Epidural Spinal Cord Stimulation for Treatment of Chronic Pain—Some Predictors of Success. A 15-Year Experience. Surg Neurol 1998;50:110-121.
  3. De La Porte C, Van de Kelft E. Spinal Cord Stimulation in Failed Back Surgery Syndrome. Pain 1993;52:55-61.
  4. Devulder J, De Laat M, Van Bastalaere M, et al. Spinal Cord Stimulation: A Valuable Treatment for Chronic Failed Back Surgery Patients. J Pain Symptom Manage 1997;13:296-301.
  5. Burchiel K, Anderson V, et al. Prospective, Multicenter Study of Spinal Cord Stimulation for Relief of Chronic Back and Extremity Pain. Spine 1996;21:2786-2794.
  6. Turner J, Loeser J, Bell K. Spinal Cord Stimulation for Chronic Low Back Pain: A Systematic Literature Synthesis. Neurosurgery 1995;37:1088-1096.
  7. Onofrio BM, Yaksh TL. Long-Term Pain Relief Produced by Intrathecal Infusion in 53 Patients. J Neurosurg 1990; 72: 200-209.
  8. Winkelmuller M, Winkelmuller W. Long-Term Effects of Continuous Intrathecal Opioid Treatment in Chronic Pain of Nonmalignant Etiology. J Neurosurg 1996; 85: 458-467.
  9. Paice JA, Penn RD, Shott S. Intraspinal Morphine for Chronic Pain: A Retrospective, Multicenter Study. J Pain Symptom Manage 1996; 11(2): 71-80.
  10. Lamer TJ. Treatment of Cancer-Related Pain: When Orally Administered Medications Fail. Mayo Clin Proc 1994; 69:473-480.
  11. Portenoy RK. Management of Common Opioid Side Effects During Long-Term Therapy of Cancer Pain. Ann Acad Med 1994; 23:160-170.

Die Informationen auf dieser Webseite ersetzen nicht das persönliche Gespräch mit Ihrem Arzt. Wenden Sie sich also für Informationen zu Diagnose und Behandlung immer auch an Ihren Arzt.

Letzte Aktualisierung: 18-05-2011

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