Detailliertere Darstellung – Ein Herzschrittmacher wird üblicherweise im oberen Brustbereich eingesetzt.
Die Implantation eines Herzschrittmachers erfordert keine Operation am offenen Herzen und nimmt normalerweise nicht viel Zeit in Anspruch. Die meisten Patienten können das Krankenhaus bereits nach 24 Stunden wieder verlassen. Vor dem Eingriff bekommen Sie in der Regel Medikamente, die Sie ruhig und schläfrig machen. Für die Implantation werden Sie meist nur örtlich betäubt.
Wenn Sie regelmäßig Medikamente einnehmen, sollten Sie Ihren Arzt früh genug darüber informieren. Beispielsweise dürfen Blut verdünnende Tabletten ein paar Tage vor der Operation nicht mehr eingenommen werden.
Zuerst wird betäubt und die Operationsstelle desinfiziert. Danach läuft die Implantation des Herzschrittmachers folgendermaßen ab:
Die meisten Patienten können bereits am selben Tag wieder aufstehen. Der Arzt wird Sie vermutlich bitten, Schulter und Arm für eine kurze Zeit nicht zu bewegen, damit der Heilungsprozess nicht beeinträchtigt wird.
Bevor Sie das Krankenhaus verlassen, steht eine Abschlussuntersuchung an. Bei dieser erhalten Sie unter anderem Ihren Herzschrittmacherausweis, den Sie von nun an immer mit sich führen sollten. Er enthält alle wichtigen Angaben über Art und Funktion Ihres Herzschrittmachers.
Die Informationen auf dieser Webseite ersetzen nicht das persönliche Gespräch mit Ihrem Arzt. Wenden Sie sich also für Informationen zu Diagnose und Behandlung immer auch an Ihren Arzt.