Bei jedem chirurgischen Eingriff bestehen Risiken. Der Nutzen und die Sicherheit jedes chirurgischen Verfahrens müssen sorgfältig eingeschätzt werden. Fragen Sie Ihren Arzt, welche Bedeutung die möglichen Nutzen und Risiken für Sie haben.
Die Behandlung mit einem endovaskulären Stentgraft ist ein minimalinvasiver chirurgischer Eingriff. Bei der Behandlung mit einem endovaskulären Stentgraft braucht keine Operation am offenen Bauch vorgenommen werden. Bei einigen Patienten verkürzt sich die Erholungsphase dadurch um mehrere Tage. In einigen Fällen können die Patienten innerhalb von 4 bis 6 Wochen nach Hause zurückkehren und wieder ihren üblichen Aktivitäten nachgehen.
Bei der Platzierung eines endovaskulären Stentgrafts braucht kein Teil der Aorta entfernt zu werden. Allerdings besteht ein kleines, aber signifikantes Risiko, dass das Aneurysma reißt. Dieses Risiko ist nach derzeitiger Studienlage allerdings etwas geringer als bei einer offenen Aneurysma-Operation.
Zu den weiteren Komplikationen bei der Platzierung eines endovaskulären Stentgrafts gehören:
Um diese möglichen Komplikationen zu überwachen, wird Ihr Arzt Sie bitten, nach dem Eingriff zu regelmäßigen Nachuntersuchungen zu erscheinen. Es ist wichtig, dass Sie diese Termine wahrnehmen, um sicherzustellen, dass Ihr Stentgraft weiterhin richtig funktioniert.
Es ist möglich, dass Ihr Aortenaneurysma nicht die richtige Form hat oder zu nahe an anderen Organen liegt. Ihr Arzt oder der Gefäßchirurg werden mit Ihnen gemeinsam entscheiden, ob die Platzierung eines endovaskulären Stentgrafts oder eine offene Operation für Sie die beste Behandlungsmethode ist.
Die Informationen auf dieser Webseite ersetzen nicht das persönliche Gespräch mit Ihrem Arzt. Wenden Sie sich also für Informationen zu Diagnose und Behandlung immer auch an Ihren Arzt.