Wenn Sie über die Platzierung eines endovaskulären Stentgrafts zur Ausschaltung Ihres abdominellen Aortenaneurysmas (AAA) nachdenken, dann hat Ihr Arzt Ihnen mitgeteilt, dass sich ein Aneurysma in Ihrer Aorta befindet, das behandelt werden muss. Wahrscheinlich hat Ihr Arzt den Eindruck, dass das Aneurysma größer wird und reißen könnte.
Detailliertere Darstellung – Normale Aorta (links) und abdominelles Aortenaneurysma (rechts)
Früher war die einzige Behandlungsmöglichkeit eine chirurgische Operation. Bei dieser Operation wird der Teil des Blutgefäßes, in dem sich das Aneurysma gebildet hat, durch eine synthetische Gefäßprothese ersetzt.
Heutzutage profitieren viele Patienten von einem alternativen, minimalinvasiven Verfahren, nämlich der Platzierung eines endovaskulären Stentgrafts. Dieses Verfahren wird auch als endovaskuläre Aneurysmareparatur (EVAR) bezeichnet.
Die Platzierung eines endovaskulären Stentgrafts wird als „minimalinvasiv“ bezeichnet, weil die hier verwendeten Stents so konzipiert sind, dass sie innerhalb des abdominellen Aneurysmas platziert werden können, ohne dass ein Teil der Aorta entfernt zu werden braucht.
Sie könnten ein guter Kandidat sein, wenn Sie:
Weniger gut geeignet sind Patienten, die ein sehr großes abdominelles Aortenaneurysmen haben, unregelmäßig geformte Aneurysmen oder Blutgefäße haben oder andere Besonderheiten aufweisen, die Ihr Arzt mit Ihnen besprechen wird.
Es ist sehr wichtig, dass Sie mit Ihrem Arzt über die Behandlungsmöglichkeiten für Ihr abdominelles Aneurysma sprechen. Ihr Arzt kann Ihnen die Einzelheiten zur Platzierung eines endovaskulären Stentgrafts erläutern und Ihnen sagen, ob dieser Eingriff für Sie empfehlenswert ist oder nicht.
Die Informationen auf dieser Webseite ersetzen nicht das persönliche Gespräch mit Ihrem Arzt. Wenden Sie sich also für Informationen zu Diagnose und Behandlung immer auch an Ihren Arzt.