Der Eingriff: Vorbereitung und Ablauf

Die Implantation einer künstlichen Bandscheibe in der Halswirbelsäule ist eine Form der Arthroplastik, bei der die beschädigte Bandscheibe aus der Halswirbelsäule entfernt und durch eine künstliche Bandscheibe ersetzt wird.

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Die künstliche Bandscheibe für die Halswirbelsäule soll die Beweglichkeit zwischen den Wirbeln und im gesamten behandelten Segment erhalten.

Durch einen kleinen Einschnitt im vorderen Nackenbereich (der sogenannte anteriore Zugang) wird der Chirurg:

  1. das Weichteilgewebe – Haut, Fett und Muskeln – sowie die Luftröhre (Trachea) vorsichtig zur Seite schieben, um Zugang zur Halswirbelsäule zu bekommen
  2. den Bereich freilegen, an dem sich die Reste der Bandscheibe und/oder Knochensporne befinden, die gegen neurologische Strukturen (Nervenwurzeln und/oder Rückenmark) drücken.
  3. die Bandscheibe und das Knochenmaterial um die neurologischen Strukturen herum entfernen, um den Druck zu mindern (Diskektomie und Dekompression)
  4. eine künstliche Bandscheibe mit Spezialinstrumenten zwischen den Wirbeln einsetzen und fixieren
  5. das Weichteilgewebe am Nacken und anderen Strukturen wieder an seinen Platz bringen
  6. den Einschnitt schließen

Wenn Sie wissen, was während des Eingriffs auf Sie zukommt, sehen Sie Ihrer Wirbelsäulenoperation gelassener entgegen. Ihr Arzt kann Ihnen noch weitere Einzelheiten zum Eingriff mitteilen.

Die Informationen auf dieser Webseite ersetzen nicht das persönliche Gespräch mit Ihrem Arzt. Wenden Sie sich also für Informationen zu Diagnose und Behandlung immer auch an Ihren Arzt.

Letzte Aktualisierung: 18-05-2011

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