Was ist die Implantation eines Conduits?

Bei der Behandlung eines Pulmonalklappenfehlers wird oftmals ein Pfad von der rechten Herzkammer zu den Lungenarterien geschaffen, indem ein Klappenimplantat oder ein mit einer Klappe ausgestattetes Segment eines Blutgefäßes (z.B. Vene) in den rechtsventrikulären Ausflusstrakt eingesetzt wird.

Dieses als Conduit bezeichnete Implantat kann beispielsweise von einem Organspender stammen. In diesem Fall spricht man von einem Pulmonal- oder Aortenklappenhomograft. Es kann sich aber auch um ein biologisches Implantat handeln, das aus einem mit einer Klappe ausgestatteten Blutgefäßsegment vom Schwein (porzines Conduit) oder vom Rind (bovines Conduit) besteht. Schweine- und Rinderklappen sind in Form und Funktion mit menschlichen Herzklappen vergleichbar.

Die operative Behandlung eines Pulmonalklappenfehlers gehört heute zur Routine und kann zu schnell sichtbaren Resultaten führen. Sobald das Blut beginnt, auf normale Weise durch die Pulmonalklappe zu fließen, erhält der Körper – vorausgesetzt, das Herz funktioniert ansonsten wie vorgesehen – mit Sauerstoff angereichertes Blut in ausreichender Menge.

 

Die Informationen auf dieser Webseite ersetzen nicht das persönliche Gespräch mit Ihrem Arzt. Wenden Sie sich also für Informationen zu Diagnose und Behandlung immer auch an Ihren Arzt.

Letzte Aktualisierung: 18-05-2011

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