Die Entscheidung für einen Ersatz der Pulmonalklappe durch einen minimalinvasiven Eingriff

Um festzustellen, ob sich ein Patient für diese Art der Behandlung eignet, sind verschiedene Voruntersuchungen notwendig.

Dabei begutachtet der Arzt sorgfältig den Herzinnendruck, die Abmessungen des zuvor zwischen der rechten Herzkammer und den Lungenarterien implantierten Conduits sowie die Lage der Konorararterien, die das Herz mit Blut versorgen.

Außerdem sind die Körpergröße des Patienten und sein Alter wichtig, da diese Faktoren die Größe seiner Gefäße beeinflussen: eine untere Grenze ist hier bei fünf Jahren bzw. mindestens 30 kg Gewicht definiert.

Da die Klappe mit Druck im Gefäß befestigt werden muss, muss schon vorher ein künstliches Gefäß (Conduit) vorhanden ist. Dies kann sowohl eine menschliche Spenderklappe (ein so genannter Homograft) als auch eine biologische künstliche Klappe in einer Dacron-Röhre sein.

In der Vorbesprechung mit dem Arzt wird überprüft, inwieweit alle Voraussetzungen erfüllt sind.
Die Implantation einer Transkatheter-Herzklappe als Pulmonalklappenersatz eignet sich nicht notwendigerweise für alle Patienten mit angeborenem  Pulmonalklappenfehler.

 

Die Informationen auf dieser Webseite ersetzen nicht das persönliche Gespräch mit Ihrem Arzt. Wenden Sie sich also für Informationen zu Diagnose und Behandlung immer auch an Ihren Arzt.

Letzte Aktualisierung: 18-05-2011

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