Die Entscheidung für eine Operation

Die chirurgische Behandlung angeborener Herzfehler ist ein Spezialgebiet innerhalb der Herzchirurgie. Im Laufe der letzten Jahre haben sich sowohl die Technologie als auch das Wissen der Ärzte deutlich erweitert. Das Ziel der modernen Chirurgie angeborener Herzfehler ist es, so früh wie nötig und so vollständig wie möglich zu operieren. Nur wenn die Blutströme im Herzen so weit wie möglich normalisiert werden, lassen sich Folgeschäden an Herz und Körper verhindern.

Die Unterschiede der Herzfehler von Patient zu Patient sind groß. Daher ist in jedem Fall ein individuelles Behandlungskonzept notwendig, das kardiologische und chirurgische Möglichkeiten optimal miteinander verbindet.

Eltern eines kranken Kindes, bei dem eine Behandlung oder ein Eingriff vorgenommen werden soll, befinden sich in einer Ausnahmesituation: Sie müssen nach bestem Wissen und Gewissen eine Entscheidung treffen. Die Angst, einen Fehler zu machen, in etwas einzuwilligen, das vielleicht nicht den gewünschten Erfolg bringen wird, ist groß. Ein ausführliches Aufklärungsgespräch mit dem Kinderherzchirurgen vor dem Eingriff ist daher besonders wichtig.

In der Regel sind folgende Punkte Gegenstand des Gesprächs:

  • Warum soll / muss operiert werden?
  • Wie gefährlich ist die Operation?
  • Was kann mit der Operation erreicht werden (und was nicht)?
  • Wie läuft die Operation voraussichtlich ab?
  • Wie geht es weiter?

Das Ziel des Chirurgen ist es, den Eltern die Operation und die Aussicht auf Erfolg verständlich zu machen. Die Ängste vor Herzoperationen sind bei allen Menschen gleich: Was ist, wenn es nicht klappt? Wie hoch ist das Risiko, bei oder nach der Operation zu sterben?

Heute kann man den größten Teil der angeborenen Herzfehler mit hoher Sicherheit und geringer Gefährdung des Patienten korrigieren. Und auch wenn die Operation mit einem erhöhten Risiko verbunden ist: Die Gefahr, ohne Operation an dem Herzfehler zu sterben, ist stets noch höher.  Der Kinderherzchirurg wird sich bemühen, im Aufklärungsgespräch auf alle Fragen einzugehen und eventuelle Risiken sorgfältig gegen den Nutzen des Eingriffs abzuwägen.

Bestehen Sie darauf, dass alle Ihre Fragen beantwortet werden. Denn es ist wichtig zu verstehen, warum genau diese Behandlungsmethode für Ihr Kind ausgewählt wurde.

Die Informationen auf dieser Webseite ersetzen nicht das persönliche Gespräch mit Ihrem Arzt. Wenden Sie sich also für Informationen zu Diagnose und Behandlung immer auch an Ihren Arzt.

Letzte Aktualisierung: 18-05-2011

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